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Newsflash: Open Pluggable Specification (OPS)

Open Pluggable Specification (OPS)

Ob in Kiosk- oder Whiteboard-Lösungen, in „Single-Display-Solutions“, im Groß-Projekt aufgrund des vereinfachten Services oder mittlerweile sogar auch bei Projektoren, vielfach wird auf OPS gesetzt. Aber warum genau setzt man auf OPS und was kann der Intel® Standard wirklich leisten. 

 
OPS steht für „Open Pluggable Specification“, ein von Intel® im Jahre 2010 aufgelegter Standard der eine Computer Architektur beschreibt die für den Einsatz in Displays erdacht wurde.
Der Standard besteht zum einen aus einer festen physikalischen Abmessung des Gerätes (200 x 119 x 30 mm) und zum anderen aus einer 80-poligen Schnittstelle.
 
 
Welche Vorteile bringt OPS?

Auf Basis der immer gleichbleibenden physikalischen Abmessungen passt jedes OPS Gerät in jeden OPS Slot und funktioniert auf Grund der stehenden Spezifikation des 80-poligen „JAE connectors“ auch immer gleich. (Ausnahmen bei den Herstellern absichtlich Konnektoren des JAE Anschlusses abzuändern um eigene Hardware zu begünstigen bzw. andere OPS Hardware auszuschließen sind bekannt, jedoch keine gebräuchliche Praxis).

Durch die interne Führung der Signale und Stromversorgung entsteht immer eine Display/PC Kombination die ohne weitere Kabel auskommt. Eine Ausnahme stellt hier ggfs. ein LAN Kabel dar, welches in den OPS-PC gesteckt würde. Aber selbst das USB Signal bei Touch-Displays wie auch die RS232 Steuerung des Displays werden intern abgebildet.

Auch der Service Gedanke ist bei OPS hoch aufgehangen. Ist das Display defekt kann 1:1 ausgetauscht werden und nur der OPS Rechner muss einmal herausgezogen und wieder eingesteckt werden. Die gilt auch für den Fall das der OPS Rechner defekt sein sollte. Natürlich sind die OPS Systeme immer frei konfigurierbar. Im Falle unserer step-PC bedeutet dies wählbare Bestückung von: CPU, RAM, HDD/SSD, bis hin zu Konnektivität wie WLAN, Bluetooth oder LTE.

Hier ein Überblick über die Display Hersteller die, soweit uns bekannt, OPS Schnittstellen in Teilen ihrer Portfolios verwenden:

  • i3
  • LG
  • NEC
  • Panasonic
  • Philips
  • Samsung
  • SHARP
  • ViewSonic
 
 
Ausblick:

Wir bei DELO bzw. step warten derzeit auf die neuen OPS+ Geräte. Einige Display Hersteller haben den Standard schon in Ihren Geräten implementiert. OPS+ unterstützt eine größere Palette von Intel® Prozessoren. So werden auch die in Server eingesetzten Xeon® Prozessoren möglich sein und 8k sowie bis zu 3x 4k Displays unterstützt werden.
Darüber hinaus steht der neue Intel® Standard „SDM (Smart Display Module) kurz vor der endgültigen Verabschiedung der Spezifikationen. Wir sind gespannt was uns hier bald, auf der Größe einer Kreditkarte, alles geboten werden wird.

 

 
Kerneigenschaften der step OPS-76x Serie:

  • UHD fähig mit einer Bildwiederholungsrate von 60 Hz
  • externer Netzteilanschluss zum Betrieb des Systems ohne OPS Display
    - ideal für Installationen und Wartung
  • SIM Card Slot für LTE Erweiterung
  • Zeitmanagement Funktion zum Erstellen von Zeitplänen für automatisches Hoch- und/oder Herunterfahren (Hardware Lösung)
  • Schnittstellen extern: 1x HDMI, 1x Line-in/out combo, 3x USB 3.0, 1x USB 2.0, 1x RJ-45, 1x RS-232, DC-in für externes Netzteil, externer Schalter für Zeitmanagement
  • Schnittstellen intern: 1x 2,5" SATA, 2x Mini PCIe (1x full + 1x half sized), SIM Card Slot für LTE Modul
  • Netzwerk: 1x Intel i219LM Gigabit Ethernet mit WOL support
  • Audio: Realtek ALC662 Audio Codec
  • Optionen: Intel® WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n/ac + Bluetooth, LTE/4G Modul, externes 65W Netzteil
  • Maße mm (BxHxT): 240 x 28 x 173.6

 

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